- Fortschritt bei der Dekarbonisierung: 45 Prozent weniger operative CO₂-Emissionen seit 2018, mehr als 70 Prozent Strom aus erneuerbaren Quellen
- Lösungen für Kunden: 32 Prozent des Umsatzes mit nachhaltigen Lösungen, mehr als 200 Massenbilanz-Produkte im Markt
- Ziele für 2030 in den Schwerpunkten Klimaschutz, Ressourceneffizienz sowie sichere und nachhaltige Lösungen bekräftigt
Surventis hat seinen ersten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Der Bericht für das Geschäftsjahr 2025 zeigt, was das Unternehmen in seinen drei strategischen Schwerpunkten Klimaschutz, Ressourceneffizienz sowie sichere und nachhaltige Lösungen erreicht hat und welche Ziele es bis 2030 verfolgt.
„Seit mehr als 130 Jahren schützen unsere Beschichtungen und Oberflächenlösungen die Produkte, auf die Menschen jeden Tag vertrauen. Daraus erwächst Verantwortung gegenüber unseren Kunden, unseren Mitarbeitenden und der Gesellschaft. Als eigenständiges Unternehmen können wir dieser Verantwortung nun mit noch stärkerem Fokus, größerer Verbindlichkeit und höherer Geschwindigkeit gerecht werden. Für uns gehen Nachhaltigkeit und wirtschaftlicher Erfolg Hand in Hand“, sagt Jens Luehring, Chief Executive Officer von Surventis.
Sichtbare Ergebnisse und klare Ziele
Seit 2018 hat Surventis die Treibhausgasemissionen aus dem eigenen Betrieb und der eingekauften Energie (Scope 1 und 2) um 45 Prozent gesenkt; das Ziel für 2030 sind 50 Prozent. Mehr als 70 Prozent des weltweit eingesetzten Stroms stammen aus erneuerbaren Quellen, bis 2030 sollen es mehr als 90 Prozent sein. Den spezifischen CO₂-Fußabdruck der eingekauften Rohstoffe (Scope 3.1) hat das Unternehmen um 15 Prozent verringert und will ihn bis 2030 um 20 Prozent senken. Die Energieintensität im Betrieb ist um 26 Prozent gesunken, das Ziel sind 30 Prozent.
Ein weiterer Schwerpunkt sind Lösungen und Technologien, mit denen Kunden ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele erreichen. 2025 entfielen 32 Prozent des Umsatzes im bewerteten Portfolio auf Lösungen, die messbar zur Nachhaltigkeit beitragen; bis 2030 sollen es mehr als 35 Prozent sein. Dazu zählen mehr als 200 Massenbilanz-Produkte. Ein großer Hebel liegt in den Prozessen der Kunden: Der Dünnschicht-Primer StarBloc® zum Beispiel spart rund ein Kilogramm Material pro Fahrzeug und kam seit 2021 bei mehr als 1,1 Millionen Fahrzeugen zum Einsatz. Digitale Werkzeuge und Lebenszyklusanalysen zeigen, wo die größten Einsparungen liegen, und ermöglichen fundierte Entscheidungen entlang der Wertschöpfungskette. Verantwortung übernimmt Surventis auch im Bereich der Lieferkette. Bis 2030 sollen mehr als 90 Prozent der Lieferanten mit hohem Risiko nach ESG-Kriterien bewertet und auditiert sein.
Transparenz von Anfang an
Surventis hat den Bericht freiwillig nach dem VSME-Standard erstellt, dem von der European Financial Reporting Advisory Group (EFRAG) entwickelten europäischen Standard für die freiwillige Nachhaltigkeitsberichterstattung. Grundlage ist die erste doppelte Wesentlichkeitsanalyse des Unternehmens. Darin wurde ermittelt, welche Nachhaltigkeitsthemen den größten Einfluss auf Surventis haben und wo das Unternehmen selbst die größten ökologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen erzielt. Der Bericht umfasst das Geschäftsjahr 2025, in dem Surventis noch Teil der BASF war, und bildet die Basis für die künftige Berichterstattung.
„Unser Bericht zeigt, wer wir sind und wofür wir stehen. Nachhaltigkeit ist Teil unseres Geschäftsmodells und unserer Wachstumsstrategie. Gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln wir Oberflächenlösungen, die ökologisch und wirtschaftlich einen messbaren Unterschied machen. Mit unseren Nachhaltigkeitszielen 2030 setzen wir dafür einen klaren Kurs“, sagt Dr. Markus Piepenbrink, Director Global Sustainability bei Surventis.
Der Nachhaltigkeitsbericht 2025 steht hier zum Download bereit: Surventis Sustainability Report 2025

Bild: Surventis